Kaninchenkäfig
Inwieweit ist es möglich, mit einem Kaninchenkäfig ein Zuhause für Kaninchen zu schaffen, in dem sie sich wirklich wohl fühlen? Kaninchenkaefig.info möchte Ihnen helfen, möglichst angenehme Bedingungen für die Kaninchen sowie auch für sich selbst als Kaninchenhalter zu schaffen.
Inhalts-Übersicht
- Vorüberlegungen zur Kaninchenkäfig-Planung
- Gründe für die Kaninchenhaltung
- Kaninchen und Kinder
- Nachteile der Kaninchenhaltung
- Kaninchenstall oder Kaninchenkäfig?
- Gründe für die Aussenhaltung im Kaninchenstall
- Gründe für die Innenhaltung im Kaninchenkäfig
- Artgerechte Lebensweise im Kaninchenkäfig?
- Kein Erdboden im Kaninchenkäfig
- Der Kaninchenkäfig als Hochhaus
- Nagen unerwünscht
- Natürliche Bewegungsmuster
- Die Sippe im Kaninchenkäfig
- Fortpflanzung
- Bessere Lebensbedingungen im Kaninchenkäfig
- Das "Wetter" im Kaninchenkäfig
- Auslaufmöglichkeiten schaffen
- Kaninchenkäfig - Ausstattung und Zubehör
- Schlafhaus
- Heuraufe
- Links zum Thema Kaninchen- und Hasenhaltung
Vorüberlegungen zur Kaninchenkäfig-Planung
Bevor man mit der Kaninchenhaltung beginnt und die ersten Utensilien dazu anschafft, können einige Grundgedanken und Überlegungen hilfreich sein,
um spätere Probleme oder Frustrationen zu vermeiden.
Die Website www.mein-hasenstall.de bietet noch zusätzlich wertvolle Infos zu diesem Thema im Verzeichnis "Vorüberlegungen zum Hasenstall".
Gründe für die Kaninchenhaltung
Sie haben sich dazu entschlossen Kaninchen zu halten und benötigen nun einen Kaninchenkäfig. Vielleicht sind einer oder mehrere der folgenden Punkte die Gründe dafür:
- Da Sie nach einem Kaninchenkäfig suchen und nicht nach einem Kaninchenstall, ist davon auszugehen, dass Sie nicht züchten wollen und die damit verbundenen Motivationen haben, wie zum Beispiel der Verkauf von Kaninchen oder die Erzeugung von Fleisch, Wolle und anderem.
- Sie lieben Tiere (insbesondere Kaninchen) und die Tiere sind eine Bereicherung für Ihr Leben.
- Die Kaninchen bieten Ihnen eine Möglichkeit, um in Kontakt mit der Natur zu sein.
- Die Beschäftigung mit Ihren langohrigen Freunden verschafft Ihnen Gelassenheit und Entspannung. Dadurch kommen Sie zur Ruhe und können Stress abbauen.
- Durch die Kaninchenhaltung kommen Sie in Kontakt mit anderen gleichgesinnten Menschen, die auch Kaninchen lieben. Dadurch können wertvolle Freundschaften entstehen.
- Sie haben eine erfüllende und schöne Aufgabe. Da ist nun jemand, um den Sie sich kümmern und den Sie versorgen können. Sie sind wichtig und wertvoll für Ihre Kaninchen.
- Die Kaninchen geben Ihnen Gemeinschaft, wenn Sie allein sein. Die Tiere sind geduldig, sie hören gut zu, unterbrechen Sie nicht und verurteilen auch nicht, was Sie tun oder sagen. Welchem Menschen kann man sich so gut und offen anvertrauen wie einem Kaninchen?
- Sie haben jemanden zum Liebhaben und Kuscheln.
Kaninchen und Kinder
Vielleicht sind die Kaninchen ja auch vorwiegend für Ihr Kind bzw. Ihre Kinder gedacht. Kinder lieben Kaninchen besonders und haben viel Freude an ihnen.
Auch den Kindern helfen die Kaninchen, Stress abzubauen und sich nervlich zu regenerieren. Sie bekommen so Erholung von der Schule.
Die Liebe, die die Kinder von den Tieren bekommen, gibt ihnen Selbstwertgefühl – genauso wie das erfolgreiche Meistern der verantwortungsvollen Aufgabe, ein Lebewesen zu versorgen.
Während Kinder untereinander häufig „cool“ sein müssen, können sie sich den Tieren gegenüber öffnen und von ihrer weichen und liebevollen Seite zeigen. Das ist eine gute Möglichkeit für sie, um Empathie und emotionale Intelligenz zu entwickeln.
Nachteile der Kaninchenhaltung
Soviel gute Seiten die Kaninchenhaltung auch hat, sie hat auch Nachteile. Hier seien nur einige genannt:
- Kaninchenhaltung ist sehr aufwendig, auch wenn sie nur im kleinen Stile betrieben wird. Der Kaninchenkäfig muss regelmäßig gereinigt, Futter und Wasser muss täglich erneuert und das Befinden der Tiere kontrolliert werden.
- Es fallen regelmäßige Kosten an für Futter, Einstreu, Zubehör, Tierarzt, usw.
- Auch bei guter regelmäßiger Reinigung und ausreichend hochwertigem Einstreu lässt sich der typische Kaninchen-Geruch in der Wohnung nicht vermeiden.
- Wenn man verreisen will, muss man eine Urlaubsvertretung für die Kaninchenbetreuung organisieren.
- Egal wie schön und wie groß der Kaninchenkäfig auch sein mag und unabhängig davon, wieviel liebevolle Zuwendung und Versorgung die Kaninchen von ihrem Halter bekommen, für sie bedeutet das Leben in einem Kaninchenkäfig eine enorme Einschränkung an Lebensqualität (um es einmal vorsichtig auszudrücken).
Kaninchenstall oder Kaninchenkäfig?
Wenn man den Kaninchen mehr Lebensqualität zukommen lassen möchte, ist es sinnvoller, sie in einem geräumigen Hasenstall bzw. Kaninchenstall unterzubringen und ihnen noch zusätzlich die ständige Auslaufmöglichkeit in einem Freilaufgehege zu gewähren, das mit dem Hasenstall verbunden ist.
Bevor man sich also einen Kaninchenkäfig kauft, sollte man abwägen, ob es sich nicht auch ermöglichen lässt, sich für die Aussenhaltung in einem Kaninchenstall zu entscheiden.
Vielleicht können die folgenden Gedanken bei dieser Abwägung behilflich sein:
Gründe für die Aussenhaltung im Kaninchenstall
- Ein Kaninchenstall ist erheblich größer zu haben, als ein Kaninchenkäfig.
- Es ist einfach, ein Freilaufgehege anzuschließen. Auch bei den Innenhaltung muss den Kaninchen eine tägliche Freilaufmöglichkeit gegeben werden, was sich manchmal praktisch als sehr schwierig erweist.
- Die Kaninchen entwickeln sich draußen im Kaninchenstall in der Regel besser, sind gesünder und widerstandsfähiger.
- Die Luft, das Licht und das ganze Klima draußen ist besser für die Kaninchen als in der Wohnung. Durch die trockene Heizungsluft in der Wohnung können bei den Kaninchen die Schleimhäute austrocknen.
- Man hat keinen Kaninchengeruch in der Wohnung.
- Allein der Kaninchenkäfig nimmt in der Wohnung viel Raum ein.
- Die Kaninchen können in der Wohnung Schaden anrichten oder sie verunreinigen.
- Durch die Innenhaltung wird nicht nur die Lebensqualität der Kaninchen eingeschränkt, sondern auch die des Kaninchenhalters. Er muss hier stets Rücksicht auf die Tiere nehmen, darf hier nicht rauchen, keine laute Musik anmachen, usw.
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Gründe für die Innenhaltung im Kaninchenkäfig
- Der Aufwand, um einen Kaninchenkäfig zu reinigen, ist kleiner, als bei einem Kaninchenstall.
- Man braucht bei schlechtem Wetter nicht hinaus gehen, um nach den Kaninchen zu sehen. Man hat jederzeit einfachen Zugang zu den Tieren.
- Man hat mehr von den Kaninchen, da sie ja in der Wohnung immer dabei sind.
- Da man die Kaninchen häufiger und dauerhafter sieht, ist es einfacher, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Die Tiere werden normalerweise zutraulicher. Sie werden quasi zu einem Teil der Familie.
- Die Gefahr, dass sich die Kaninchen mit Krankheiten von anderen Tieren anstecken, ist geringer.
- Sofern in der Wohnung stets für die Tiere angemessene Temperaturen vorherrschen, braucht man keine besonderen Maßnahmen zu treffen, wenn draußen extreme Witterungsverhältnisse auftreten. Bei extremer Kälte im Winter, müssen bei dem Kaninchenstall Maßnahmen zur Isolierung getroffen werden. Außerdem besteht hier die Gefahr, dass das Trinken einfriert, und so müssen hier zusätzliche Kontrollen und Erneuerungen stattfinden. Bei extremer Hitze im Sommer ist es manchmal sehr schwierig, für Temperaturen im Kaninchenstall zu sorgen, die für die Kaninchen noch ertragbar sind.
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Artgerechte Lebensweise im Kaninchenkäfig?
Wie aus dem vorhergehendem Kapitel deutlich wird, ist die Außenhaltung im Sinne der Kaninchen und deren Lebensqualität vorzuziehen. Ist eine artgerechte Lebensweise im Kaninchenkäfig überhaupt möglich oder machen wir uns da nur etwas vor?
Um dieser Thematik nachzugehen, beschäftigen wir uns erst einmal damit, wie die Kaninchen (die Wildkaninchen als Vorfahren der Hauskaninchen) in der freien Natur leben. Dann schauen wir, welche Lebensbedingungen oder Verhaltensweisen wir den Tieren davon auch im Kaninchenkäfig ermöglichen können.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang das gesamte Verzeichnis "Artgerechte Tierhaltung im Hasenstall" auf www.mein-hasenstall.de.
Kein Erdboden im Kaninchenkäfig
Kaninchen sind besonders erdverbundene Tiere. Sie leben entweder direkt auf dem kühlen und lebendigen Erdboden oder im Erdboden in ihren Höhlensystemen. Den mit Abstand größten Teil ihrer Zeit verbringen die Kaninchen unterirdisch. Dort fühlen sie sich wirklich sicher und können sich richtig erholen und schlafen. Auf der Erdoberfläche sind sie ständig unter Anspannung, da sie als Beutetiere jederzeit damit rechnen müssen, von einem Raubtier angegriffen zu werden.
Wie sieht es im Kaninchenkäfig aus? Dort gibt es eine mehr oder weniger dicke und trockene Eintreuschicht, die die Tiere in kürzester Zeit zur Seite gescharrt haben. Dann stoßen sie auf eine glatte Kunststoffwanne. Sie können also nicht graben, was eines ihrer natürlichen und wesentlichsten Verhaltensweisen ist.
Sie haben auch kein sicheres Gangsystem zur Verfügung, wo sie sich aufhalten können. Auch wenn es nicht möglich ist, im Kaninchenkäfig dafür einen Ausgleich zu schaffen, so wird hier deutlich, wie wichtig es ist, den Kaninchen zumindest ein Schlafhaus in den Käfig zu integrieren.
Genauso sollte Wert darauf gelegt werden, dass die Seitenränder der Bodenwanne möglichst hoch sind, damit man mit dem Einstreu nicht sparen muss.
Der Kaninchenkäfig als Hochhaus
Ein weiteres Problem ist, dass es dem „Erdboden“ im Kaninchenkäfig erheblich an "Weite" mangelt. So wurde hier die Notlösung gefunden, den Kaninchenkäfig über mehrere Etagen zu erstrecken, um die Bodenfläche zu vergrößern. Nun können die ursprünglichen Bodentiere „Treppen steigen“ bzw. auf den schrägen Holz- oder Kunststoffflächen hinauf- und hinunterklettern.
Hier wurde wohl nicht ausreichend berücksichtigt, dass es erhebliche Unterschiede in den Lebensgewohnheiten von Mäusen (zum Beispiel Wüstenrennmäuse) und Kaninchen gibt.
Haben Sie schon einmal ein Kaninchen gesehen, dass auf einen Baum geklettert ist oder auf einem Zaunpfahl sitzt wie zum Beispiel eine Katze?
Nagen unerwünscht
Kaninchen sind zwar keine echten Nagetiere, dennoch ist das Benagen oder Zernagen von Hölzern oder Nahrungsmitteln für sie wichtig. Es ist ein Grundbedürfnis. Im Kaninchenkäfig wird es jedoch zum Problem. Alles, was nicht aus speziellem harten Material ist, wird benagt und beschädigt.
Hier kann man jedoch den Kaninchen entgegen kommen und ihnen regelmäßig kleine Weichholz-Zweige zum Zernagen in den Käfig tun.
Natürliche Bewegungsmuster
Zu den natürlichen Bewegungsmustern der Kaninchen gehört das Rennen und Haken schlagen genauso wie die Kapriolen (Luftsprünge mit Schraube). Auch das Graben der Höhlen ist eine wichtige „Tätigkeit“ der natürlichen Kaninchen.
Wenn die Kaninchen nun versuchen, diesen sportlichen Betätigungen in ihrem Kaninchenkäfig nachzukommen, so gibt es Probleme. Entweder sie stoßen vorzeitig gegen das Ende ihres unnatürlichen Lebensraumes oder das Einstreu fliegt aus dem Käfig.
Hier wird deutlich, wie wichtig der regelmäßige Zugang der Kaninchen zu einem Freilaufgehege ist. Eine Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten der Kaninchen bedeutet gleichzeitig eine Einschränkung ihrer gesundheitlichen Entwicklung.
Die Sippe im Kaninchenkäfig
In dieser Überschrift wird eine weitere Utopie deutlich: Kaninchen sind Sippentiere. Sie brauchen die Gemeinschaft mit ihren Artgenossen. Dabei handelt es sich normalerweise um eine Sippe – eine Großfamilie. Ihre ganze Lebensweise ist auf das Zusammenleben in der Gemeinschaft ausgerichtet.
Auf keinen Fall sollte man deshalb die Kaninchen in Einzelhaft – pardon – Einzelhaltung verbannen. Wenigstens einen Artgenossen sollten die Kaninchen um sich haben. Dabei wird es jedoch wiederum kompliziert. Während sich die Tiere in der freien Natur aus dem Weg gehen können, wenn es zu Rivalitäten oder anderen Streitigkeiten kommt, gibt es im Kaninchenkäfig kein Ausweichen. So kann es leicht dazu kommen, dass sich die Kaninchen gegenseitig verletzen.
Hier ist nicht wirklich eine gute Lösung möglich und es kommt zu einem Kompromiss der sehr zu Lasten der Tiere geht.
Manche Kaninchenfreunde haben für ihre Lieblinge ein ganzes Zimmer umgebaut, um die Gemeinschaft in der Sippe für die Kaninchen zu ermöglichen. Für die meisten Menschen kommt das jedoch nicht in Frage. Da ist die Aussenhaltung mit Freilaufgehege noch etwas einfacher zu realisieren.
Fortpflanzung
Da es mit einem Kaninchenkäfig in der Wohnung nicht möglich ist, Kaninchen zu züchten, haben die Tiere auch keine Möglichkeit zur Fortpflanzung. Dass dieses wiederum eine große Einbuße an Lebensqualität für die Kaninchen ausmacht, wird uns Menschen dann bewusst, wenn wir uns einmal darauf besinnen, wie wertvoll unsere eigenen Kinder für uns sind und welche Priorität sie in unserem Leben haben.
Bessere Lebensbedingungen im Kaninchenkäfig
Wenn es nun trotzdem so sein soll, dass die Tiere im Kaninchenkäfig in der Wohnung gehalten werden sollen, so gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Lebensbedingungen für die Kaninchen etwas zu optimieren und ihre Einbußen an Lebensqualität zumindest ein Stück weit zu mildern.
Vor der Anschaffung eines Kaninchenkäfigs lohnt sich auch ein Besuch auf www.hasenkaefig.info. Dort findet man verschiedene Kriterien und wichtige spezielle Aspekte zum Kaninchenkäfig-Kauf, wie zum Beispiel Größenvorgaben usw.
Das "Wetter" im Kaninchenkäfig
Da die Kaninchen nicht in dem Umfang die frische Luft und das Tageslicht nutzen können wie ihre wilden Artgenossen, sollten wir Maßnahmen treffen, um für ein möglichst gutes Klima im Kaninchenkäfig zu sorgen. Das beginnt bereits mit der Auswahl des Käfig-Standortes.
Der Kaninchenkäfig sollte möglichst so platziert werden, dass ...
- es nicht zu warm oder zu kalt wird. Ideale Temperaturen liegen zwischen 14°C und 18°C. Während kühlere Temperaturen nicht so problematisch sind, so können jedoch höhere Temperaturen zur Qual und schlimmstenfalls zum Tod der Kaninchen führen. Deshalb sollten die Temperaturen im Kaninchenkäfig nicht höher als 25°C steigen und möglichst stets unter 20°C bleiben.
- die Luftfeuchtigkeit im normalen Rahmen bleibt. Zu extreme Werte diesbezüglich können Infektionskrankheiten begünstigen. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit (Heizungsluft) trocknen die Schleimhäute aus. Ist die Luft zu feucht, so kommt es zu einer schnelleren Verkeimung und Schimmelbildung im Kaninchenkäfig.
- stets frische Luft vorhanden ist. Der Raum, in dem der Kaninchenkäfig steht, sollte daher ausreichend gelüftet sein. Andererseits vertragen die Kaninchen auch keine Zugluft. Der Kaninchenkäfig sollte also unbedingt im zugfreien Bereich stehen. Das regelmäßige Lüften liegt außerdem auch im Interesse des Kaninchenhalters, da er ja nicht geruchsmäßig selbst in einem Kaninchenstall wohnen will.
- ein gesundes Maß an Tageslicht vorhanden ist. Da Kaninchen Dämmerungstiere sind, mögen sie kein helles Sonnenlicht. Es schmerzt in ihren Augen. Deshalb sollte der Kaninchenkäfig nicht für längere Zeit in die direkte Sonne gestellt werden. (Ein paar Sonnenstrahlen in der Morgendämmerung sind in Ordnung.) Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Kaninchen immer die Möglichkeit haben, sich je nach Belieben in einem dunklen und geschützten Käfigbereich (Schlafhaus) zurückzuziehen.
Auslaufmöglichkeiten schaffen
Da es nicht möglich ist, den Kaninchenkäfig so groß zu bekommen, dass die Kaninchen darin ausreichend Auslaufmöglichkeiten haben, müssen hier zusätzliche Bedingungen geschaffen werden.
Am allerbesten für die Kaninchen wäre es, wenn der Halter sich bereit erklärt, seinen Wohnraum mit den Tieren zu teilen und ein „Kaninchenzimmer“ oder zumindest einen abgetrennten Zimmerbereich für den täglichen Auslauf einrichtet. Diese Bereiche sollten von allen giftigen oder anderweitig gefährlichen Dingen (zum Beispiel Stromkabel) frei sein und sich gut reinigen lassen, wenn die langohrigen Hausbewohner ihre Geschäfte nicht dahin machen, wohin sie es sollen.
Grundsätzlich sollte man die Kaninchen niemals unbeaufsichtigt in der Wohnung frei laufen lassen.
Kaninchenkäfig - Ausstattung und Zubehör
Zubehör für den Kaninchenkäfig gibt es reichlich. Neben den unentbehrlichen Utensilien zur Futter- und Wasserversorgung soll hier vor allem zwei Dinge genannt werden:
Schlafhaus
Ein Schlafhaus oder eine ähnliche dementsprechende Rückzugsmöglichkeit für die Kaninchen ist ein absolutes Muss im Kaninchenkäfig.
Da die Kaninchen in der freien Natur die meiste Zeit ihres Lebens in ihren Höhlen verbringen, brauchen die Tiere im Kaninchenkäfig auch eine für sie stimmigen dunklen Höhlenersatz, in den sie sich jederzeit zurückzuziehen können um zu schlafen und zu erholen.
Heuraufe
Auch eine Heuraufe gehört zur Grundausstattung des Kaninchenkäfigs. Das Heu als Grundnahrungsmittel der Kaninchen darf sich nicht mit dem Einstreu vermischen, feucht werden oder verunreinigen.
Links zum Thema Kaninchen- und Hasenhaltung
- mein-hasenstall.de
Ausführliche Info-Website zur Kaninchenhaltung im Kaninchenstall bzw. Kaninchenkäfig - hasenkaefig.info
Infos zur Orientierung beim Kaninchenkäfig-Kauf - dmoz.org - Unterverzeichnis für Kaninchen-Webseiten
Im Open Directory Project finden die verschiedensten Websites zum Thema Kaninchenhaltung, Kaninchenschutz, Züchter und so weiter.